Jakobsweg 2026 - die Vorbereitung

Streckenplanung

Für mich haben sich Tagesstrecken von 30 bis 35 km bewährt, die ich in drei Etappen laufe. Dabei versuche ich stets, Nahrungsmittel am Übernachtungsort oder wenige Kilometer davor einzukaufen, um sie nicht stundenlang im Rucksack tragen zu müssen. Zum Navigieren verwende ich das Smartphone und die offline-Karten von OSM. Dort habe ich die gpx-Tracks für meine geplante Route geladen (Quelle: https://www.jakobswege-europa.de/wege) und bis Le Puy-en-Velay vorläufige Tagesetappen und Übernachtungsmöglichkeiten markiert. Hilfreich waren dafür Pilgerführer und Web-Recherchen. Eine ausgedruckte Liste nehme ich zur Sicherheit mit, die Bücher bleiben zu Hause. Von Le Puy-en-Velay leitet die spanische Webseite gronze.com sicher bis Santiago de Compostela und informiert über Pilgerherbergen und Pensionen.
Alle gpx-Tracks, Informationen und Adressen speichere ich zusätzlich auf einem USB-Stick.

Fitness

Eine kurze Yoga-Gymnastik zählt bei mir seit Jahren zur Morgenroutine. Dehnungsübungen werden ohnehin bei Wanderungen empfohlen. Die Füße werden früh und abends mit „Nivea-Soft“ eingecremt, kleine Fußmassage inklusive. Mehr ist unterwegs zur Vermeidung von Blasen für mich nicht notwendig.
Zur körperlichen Vorbereitung verlängere ich ab März meine täglichen Morgenspaziergänge auf zwei Stunden (11 km) und trage die letzte Woche zusätzlich den Rucksack. Dabei laufe ich gleichzeitig die Wanderschuhe ein.
Auf den Wanderungen im vergangenen Jahr hat sich dieses Training bewährt. Ich vermindere damit Anpassungsprobleme in den ersten Tagen und kann mit den vollen Tagesstrecken beginnen.
Da die Vorbereitung auf die Pilgerwanderung mit der Fastenzeit vor Ostern zusammenfällt, verzichte ich in diesen Wochen auf Fleisch, Alkohol und Süßigkeiten und halte die Zeiten des Intervallfastens ein (16:8). Auf dem Speiseplan stehen vor allem Vollkornprodukte und Nüsse, Blattgemüse und Fisch.

Die Ausrüstung