Von Deutschland zum "Ende der Welt"
Nach den Wanderungen zur Ostsee und ins Elbsandsteingebirge im vergangenen Jahr, habe ich mir für 2026 den Jakobsweg vorgenommen.
Beginnen möchte ich meine Pilgerwanderung an der Johanniskirche in Dessau. Die Route führt von Dessau über Leipzig, Erfurt, Nürnberg, Konstanz, Genf, Le Puy-en-Velay und Saint-Jean-Pied-de-Port nach Santiago de Compostela. Danach laufe ich weiter bis Finisterre, dem „Ende der Welt“. Geschätzte Strecke 3200 km. Nach Ostern werde ich aufbrechen. Ich hoffe, Ende Juli die Atlantikküste erreicht zu haben. Nach einer Pause am Meer werde ich im August den Rückweg entlang des Camino del Norte antreten und in Bordeaux in Südfrankreich beenden. Das sind nochmals etwa 1000 km.
In einem Reiseblog werde ich hier über die Pilgerwanderung berichten.
Wer Fragen oder Kommentare hat, kann mich gern kontaktieren.
Eine gründliche Vorbereitung sowohl der Streckenplanung, der Ausrüstung als auch der persönlichen Fitness vermindert Anpassungsprobleme und das Risiko unangenehmer Überraschungen. Bei Weitwanderungen von mehreren Tausend Kilometern sollte die Ausrüstung erprobt sein, langlebig und im Bedarfsfall einfach zu ersetzen.
Auf den vorherigen Wanderungen konnte ich verschiedene Ausrüstung ausgiebig testen und an meine Bedürfnisse anpassen. Ich werde auch jetzt Biwaksack, Isomatte und Quilt mitnehmen, um bei gutem Wetter draußen schlafen zu können. Auf mein Tarp, obwohl es nur 260g wiegt oder gar ein Zelt, verzichte zur Gewichtseinsparung.
Da meine Wanderschuhe, leichte Trailrunner, erfahrungsgemäß nach 1500 km verschlissen sind, bereite ich ein Versorgungspaket vor, welches ich mir nach Le Puy-en-Velay in Frankreich schicken lasse. Ein weiteres Paket mit Schuhen und Socken werde ich bei meiner Ankunft am „Ende der Welt“, also in Finisterre an der spanischen Atlantikküste brauchen.